22 Prozent mehr iPhone-Umsatz, Gesamtumsatz um 16 Prozent gesteigert, Gewinnplus von 27 Prozent (alles im Vorjahresvergleich): Bei der vermutlich letzten Bekanntgabe der Quartalszahlen mit dem im September in den Aufsichtsrat wechselnden Tim Cook machte Apple noch einmal ein großes Fass auf.
Wie den am Donnerstagabend bekannt gegebenen Finanzwerten für das zweite Kalenderquartal des Konzerns zu entnehmen ist, liegt der Umsatz nun bei 109,4 Milliarden US-Dollar. Der Reingewinn stieg auf 29,8 Milliarden Dollar, was allerdings auch mit Zollrückzahlungen der US-Regierung zu tun hatte, für die Apple milliardenschwere Rücklagen bilden musste. Mit 54,25 Milliarden Dollar war das iPhone die wie üblich umsatzstärkste Sparte.
Mehr Cash, mehr Marge, nur das iPad schwächelt
Der Gewinn pro Apple-Anteilsschein (Earnings per Share) lag bei 2,02 US-Dollar, ein Plus von 29 Prozent. Die Zollrückzahlungen machten hier 11 US-Cent aus, auch die Gesamtmarge erhöhte sich deshalb um 2 Prozent auf nun 50,1 Prozent. Man habe das stärkste Juni-Quartal aller Zeiten geschrieben, so Cook. Zweistelliges Wachstum gab es nicht nur beim iPhone, sondern auch bei Macs und Diensten – und zwar in allen abgedeckten Weltregionen. Auch der operative Cashflow sorgte laut Apple-Finanzchef Kevan Parekh für neue Rekorde: Die Bareinnahmen aus operativen Aktivitäten landeten bei 116,99 Milliarden Dollar (Vorjahr: 81,75 Milliarden). Der operative Gewinn lag bei 35,69 Milliarden Dollar.











