Zwar liefert Apple seit macOS 26 alias Tahoe erstmals selbst einen Clipboard-Manager im Betriebssystem mit, doch enthält dieser nur vergleichsweise simple Funktionen. Ein externes Tool für die Bearbeitung der Zwischenablage lohnt sich daher nach wie vor. Ein Klassiker in diesem Bereich ist seit vielen Jahren Pastebot vom Anbieter Tapbots. Die Entwickler haben nun mit Version 3 eine große Überholung gestartet, die über das hinausgeht, was man mit solchen Apps bislang machen konnte.
Sortierung, Vorschau, Automatisierung
Zunächst die schlechte Nachricht: Pastebot 3 läuft erst ab macOS 26, also nicht mehr mit früheren Betriebssystemversionen (Pastebot 2 wird aber weiterhin angeboten). Die Grundfunktion bleibt selbstverständlich erhalten: bis zu 1500 Einträge in der Zwischenablage. Diese werden automatisch nach Art (etwa Links, Bilder oder Texte) sortiert und lassen sich durchsuchen. Jeder Eintrag kommt zudem mit nützlichen Metadaten, Bilder etwa mit der Größe oder Texte mit der Zeichenzahl. Eine Vorschau zeigt den genauen Inhalt. Es ist möglich, sicherheitsrelevante Apps automatisch auszuschließen, wobei es erlaubt ist, Texte, Bilder oder Shortcuts voneinander zu unterscheiden.
Häufig verwendete Einträge im Clipboard lassen sich in „Custom Pastebins“ verschieben sowie als „Smart Pastebin“ automatisch einfügen, wenn die Regelbedingungen erfüllt sind. Pastebot 3 kommt mit diversen Filtern für Text, etwa zum Korrigieren von Anführungszeichen, Groß- und Kleinschreibung und mehr. Entwickler können JSON-Sequenzen mit sicheren Zeichen versehen und mit Base64-Kodierungen hantieren. Über eine Stack-Funktion kann man mehrere Inhalte hintereinander einfügen. Es gibt eine vollwertige Kurzbefehle-Integration sowie ein alternatives CLI-Interface fürs Terminal.






