Ein Rettungsschwimmer in Kalifornien, der in die tosende Brandung gesprungen war, um einen Jungen aus dem Wasser zu retten, ist von US-Präsident Donald Trump ins Weiße Haus eingeladen worden. Dies gab Trump am Dienstag in den sozialen Medien bekannt.„Wir werden diesen heldenhaften jungen Mann und seine Familie, vielleicht zusammen mit dem Jungen, den er gerettet hat, ins Weiße Haus einladen, um ihm eine hohe zivile Auszeichnung zu verleihen“, schrieb Trump. „Er ist sehr mutig und hat sie verdient!“Der Vorfall ereignete sich am vergangenen Wochenende am Seabright Beach in Santa Cruz, etwa 100 Kilometer südlich von San Francisco. Ein Rettungsschwimmer beobachtete am Samstagnachmittag, wie ein Kind von einer Welle mitgerissen wurde, wie die kalifornische Parkbehörde mitteilte. Die Parkbehörde beschäftigt den Rettungsschwimmer. Seine Identität ist bislang unbekannt, er soll jedoch 16 Jahre alt sein. Der Retter riskierte sein eigenes Leben Der Behörde zufolge wurde der Junge mehr als 13 Meter weit in den Ozean gerissen, bevor sein Retter ihn erreichte. „Unsere Rettungsschwimmer in den State Parks setzen jeden Tag mutig ihr eigenes Leben aufs Spiel, um die Sicherheit unserer Besucher zu gewährleisten“, zitiert die „Washington Post“ die Behörde. An dem Wochenende seien alleine im Distrikt Santa Cruz 34 Menschen gerettet worden.Empfohlener redaktioneller Inhalt An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgewählten, externen Inhalt, der den Artikel für Sie mit zusätzlichen Informationen anreichert. Sie können sich hier den externen Inhalt mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden. Externen Inhalt anzeigen Ich bin damit einverstanden, dass mir der externe Inhalt angezeigt wird. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu erhalten Sie in den Datenschutz-Einstellungen. Diese finden Sie ganz unten auf unserer Seite im Footer, sodass Sie Ihre Einstellungen jederzeit verwalten oder widerrufen können. Ein Zeuge hatte die Rettungsaktion gefilmt. Szenen davon gingen im Netz viral. Darin ist zu sehen, wie der Rettungsschwimmer versucht, den Jungen ans Ufer zu ziehen. Mehrfach werden die beiden von Wellen umgeworfen. Weitere Menschen am Strand eilen zur Hilfe, werden selbst fast hinausgezogen. Gemeinsam schaffen sie es schließlich, alle sicher an den Strand zu bringen. Der Junge überstand den Vorfall unverletzt „Ich würde nicht sagen, dass die Wellen ruhig waren, aber sie entsprachen dem, was man erwarten würde: ein normaler Rhythmus und eine normale Stärke“, sagte der Zeuge dem Lokalsender KNTV-TV. „Und dann änderte sich das innerhalb eines Herzschlags. Leider wurde dieser Junge von den Wellen überwältigt und innerhalb eines Augenblicks ins Meer gerissen. Ich bin froh, dass es so ausgegangen ist.“Laut Parkbehörde überstand der Junge den Vorfall ohne ernsthafte Verletzungen und konnte nach einer kurzen Begutachtung an seine Eltern übergeben werden. Die aktuelle Hurrikan-Saison im Pazifischen Ozean sorgt zurzeit für gefährliche Bedingungen an den Küsten Kaliforniens – vor allem für Surfer. (Tsp)