Bus statt U-Bahn: Das bleibt im Norden von Berlin das Motto. Auf der Linie U6 werden erst in einem Jahr wieder Züge zwischen Kurt-Schumacher-Platz und Alt-Tegel fahren. Das teilten die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) dem Tegeler CDU-Politiker und Abgeordneten Felix Schönebeck mit. Dahin besteht der Schienenersatzverkehr fort.
„Die Baumaßnahme auf der U6 in Reinickendorf verzögert sich erneut“, sagte Schönebeck. „Die Sanierung wird damit fast doppelt so lang dauern wie ursprünglich geplant. Immerhin gibt es nun eine Erklärung dafür und endlich einen neuen Zeitplan.“
Die Strecke wurde im November 2022 gesperrt. Ursprünglich sollten ab Frühjahr 2025 wieder U-Bahnen nach Alt-Tegel fahren. Doch es gab immer wieder Verzögerungen. Nun teilte die BVG mit: „Zum Start des neuen Schuljahres 2027 soll die U6 wieder auf der runderneuerten Trasse fahren. Die Schule beginnt im kommenden Jahr am 14. August.“
Zunächst war vorgesehen, einzelne Bauwerke instand zu setzen. „Im Verlauf der Arbeiten, durch die Freilegung von Brücken, Bahnhöfen und des Bahndamms, stellte sich jedoch heraus, dass eine umfassende Erneuerung des rund 70 Jahre alten Streckenabschnitts erforderlich ist“, erklärte das Landesunternehmen.






