Bei den Commonwealth Games 2026 in Glasgow wollte Abdul nun sein Können vor großem Publikum zeigen. Die Commonwealth Games sind ein internationales Sportereignis, in dessen Rahmen sich alle vier Jahre die besten Sportler aus den Ländern des Commonwealth of Nations für Wettbewerbe in verschiedenen Sportarten treffen. Sportlerinnen und Sportler aus mehr als 70 Ländern nehmen daran teil.Allerdings endete das Debüt des 25-Jährigen mit einem Eklat. Wegen eines Kopfstoßes wurde Abdul in der dritten Runde disqualifiziert. Er war im Gerangel mit dem Kopf an das Kinn seines Kontrahenten gestoßen. Anschließend beschimpfte er den Ringrichter. »Es gab viele Fouls«, sagte er. »Festhalten, Ellbogenschläge, jede Menge Mist. Ich kann dazu nur sagen, dass die Entscheidung des Ringrichters nicht richtig ist und ich nicht zufrieden bin.«
Unterstellungen gegen OffizielleIndirekt unterstellte er den Offiziellen Rassismus: »Ich bin ein schwarzer Afrikaner, ich weiß das. Das ist Gottes Plan. Ich weiß nicht, warum die Offiziellen Angst vor diesem Kampf haben. Warum können sie diesen Kampf nicht weiterlaufen lassen?«Er bestand darauf, dass er seinem Gegner nicht absichtlich einen Kopfstoß versetzt habe.Damit nicht genug: Bei der anschließenden Pressekonferenz weigerte er sich, mit einem bestimmten Journalisten zu sprechen. »Nein, nicht Sie«, sagte Abdul zu dem Vertreter der Press Association. »Ich mag Sie nicht.« Ein ugandischer Offizieller ergänzte: »Das liegt an den Dingen, die Sie über seinen Großvater gesagt haben.«










