PfadnavigationHomePodcastsAha!Wissenschafts-PodcastFreundschaft nach einer Trennung: Kann das gelingen?Stand: 08:53 UhrLesedauer: 3 MinutenQuelle: Getty Images/MaskotNach einer Trennung wünschen sich viele Menschen, den ehemaligen Partner oder die ehemalige Partnerin nicht ganz aus ihrem Leben zu verlieren. Ob daraus eine belastbare Freundschaft entstehen kann, hängt jedoch von mehreren Voraussetzungen ab.Hier können Sie die Folge direkt hören: Abonnieren Sie den Podcast unter anderem bei Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music oder direkt per RSS-Feed.Hier bekommen Sie schon einen kurzen Einblick in den Inhalt der Folge:In der aktuellen Folge von „Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ geht es um die Frage, ob Freundschaften nach einer Trennung gelingen können. Diana Boettcher, Paartherapeutin und Psychologin, erläutert, welche Bedingungen erfüllt sein müssen, damit aus einer Liebesbeziehung eine stabile Freundschaft entstehen kann.Eine der wichtigsten Voraussetzungen ist, dass die Trennung weitgehend einvernehmlich verlaufen ist. Beide Seiten sollten akzeptiert haben, dass die Partnerschaft beendet ist, und den Wunsch nach einer freundschaftlichen Verbindung gleichermaßen teilen. Besonders gute Chancen bestehen, wenn die frühere Beziehung von offener Kommunikation, gegenseitigem Respekt und einem konstruktiven Umgang mit Konflikten geprägt war. Wer bereits als Paar unterschiedliche Ansichten sachlich klären konnte, bringt häufig auch gute Voraussetzungen für eine spätere Freundschaft mit.Warum Abstand nach der Trennung oft sinnvoll istNicht jede Trennung ist jedoch emotional bereits verarbeitet. Hegt einer der beiden noch Hoffnungen auf eine Fortsetzung der Beziehung, kann eine Freundschaft zusätzlichen Schmerz verursachen. In solchen Fällen hilft häufig zunächst eine Phase ohne Kontakt. Sie schafft die Möglichkeit, die Trennung zu verarbeiten und die eigenen Gefühle zu ordnen. Erst mit zeitlichem Abstand lässt sich erkennen, ob tatsächlich eine rein freundschaftliche Beziehung möglich ist.Problematisch wird es, wenn der Wunsch nach Freundschaft lediglich dazu dient, die Verbindung zum früheren Partner aufrechtzuerhalten. Dahinter steht oft die Hoffnung auf eine Versöhnung. Spätestens wenn neue Partnerschaften entstehen oder Gespräche über mögliche neue Beziehungen geführt werden, treten solche unausgesprochenen Erwartungen häufig zutage. Eifersucht, Enttäuschung oder Rückzug können Hinweise darauf sein, dass die Trennung emotional noch nicht abgeschlossen ist.Neue Partnerschaften sorgen häufig für KonflikteAuch wenn die Freundschaft zwischen ehemaligen Partnern funktioniert, kann sie neue Beziehungen belasten. Neue Partner erleben die besondere Vertrautheit zwischen den Ex-Partnern mitunter als Bedrohung. Daraus entstehen Unsicherheit, Eifersucht und Konflikte bis hin zur Forderung, sich zwischen der bestehenden Beziehung und der Freundschaft zu entscheiden.In einer solchen Situation ist es wichtig, zunächst die Ursachen der Unsicherheit innerhalb der aktuellen Partnerschaft zu betrachten. Offene Gespräche können helfen, Ängste und Erwartungen zu klären. Lässt sich der Konflikt dauerhaft nicht lösen, müssen Betroffene abwägen, welche Beziehung ihren eigenen Bedürfnissen und Vorstellungen am ehesten entspricht. Eine Freundschaft nach der Trennung kann gelingen – allerdings nur dann, wenn beide dieselben Erwartungen haben, emotionale Altlasten überwunden sind und gegenseitiges Vertrauen bestehen bleibt.Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von KI aus dem Transkript unseres Wissenschaftspodcasts erstellt.Ab sofort gibt es noch mehr „Aha!“ bei Apple Podcasts und exklusiv hier für WELT-Abonnenten:„Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ ist der Wissenschafts-Podcast von WELT. Darin klären wir, was es mit weitverbreiteten Mythen auf sich hat. Und welche Sie davon wirklich glauben können. Lindert ein Konterbier den Kater? Und härtet kaltes Duschen ab? Was stimmt wirklich – und was nicht? Wir gehen außerdem psychologischen Phänomenen auf den Grund: Der Angst, etwas zu verpassen zum Beispiel. Oder der Frage: Warum wir im Schlaf reden? Um all diese Fragen zu beantworten, sprechen wir mit Expertinnen und Experten, die uns helfen, die Welt noch besser zu verstehen. Faktenbasiert und auf dem aktuellen Stand der Forschung – und das alles in nur zehn Minuten. „Aha! Zehn Minuten Alltags-Wissen“ erscheint immer dienstags, mittwochs und donnerstags ab 5 Uhr. Wir freuen uns über Feedback an wissen@welt.de.