ExpertenchatWann kann Alzheimer geheilt werden? Stellen Sie unseren Experten Ihre Fragen zur Diagnose und Behandlung von DemenzWas können Ärzte bereits tun, um den Verlauf einer Demenz abzumildern? Wie früh kann sie diagnostiziert werden? Welche Verbesserungen wird es in den nächsten Jahren geben? Wir beantworten Ihre Fragen.30.07.2026, 05.30 Uhr2 LeseminutenRobert Perneczky und Stephanie Lahrtz beantworten Ihre Fragen zum Thema Demenz.PD, NZZ; Bearbeitung NZZDie Lebenserwartung steigt immer weiter. Doch diese gute Nachricht hat eine Kehrseite: Das Alter ist nämlich der grösste Risikofaktor für eine Demenz. Derzeit leben in der Schweiz etwa 160 000 Personen mit Demenz. In 25 Jahren werden es vermutlich 285 000 Erkrankte sein, in Deutschland bis zu 2,8 Millionen.Optimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.Das Problem: Viele Betroffene werden erst spät diagnostiziert – wenn die Krankheit für sie selbst und ihre Angehörigen bereits eine spürbare Belastung geworden ist. Zudem ist Demenz bis jetzt nur sehr eingeschränkt behandelbar. Und nicht heilbar. Forscherinnen und Forscher arbeiten daran, die Diagnostik und Behandlung von Demenzerkrankungen mit Früherkennungstests und neuen Medikamenten zu verbessern.Das wirft viele Fragen auf: Wo steht die Forschung? Welche Verbesserungen gibt es bereits, und welche werden in den nächsten Jahren erwartet? In unserem Experten-Chat zum Thema «Demenz: Ihre Fragen zu Diagnose und Behandlung» stehen Ihnen Robert Perneczky und Stephanie Lahrtz während zweier Stunden Rede und Antwort.Robert Perneczky ist Professor für Psychiatrie und Demenzforscher an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) in München. Seine Forschung fokussiert sich auf die Prävention, Diagnose und Behandlung von Demenz.Zudem leitet er das Alzheimer-Therapie- und Forschungszentrum der LMU-Kliniken und nutzt dort moderne Verfahren zur Früherkennung sowie Diagnostik. Das Team ist zudem an internationalen klinischen Studien mit neuen Medikamenten beteiligt.Stephanie Lahrtz ist Redaktorin im Ressort Wissenschaft der NZZ. Sie hat Biochemie und Molekularbiologie studiert und berichtet regelmässig über neue Entwicklungen im Bereich der Demenzforschung.Passend zum Artikel