In der Gironde kämpfen Einsatzkräfte unentwegt gegen die großen Waldbrände. Dabei haben sie einen gefährlichen und noch unbekannten Gegner.
Können bisweilen ihr eigenes Wetter machen: riesige Rauchwolken bei Waldbränden in Frankreich
Emma Da Silva/ap
Im Südwesten Frankreichs haben Einsatzkräfte den Kampf gegen den riesigen Waldbrand nahe Bordeaux fortgesetzt – allerdings bereitet ihnen das Wetter zusätzliche Schwierigkeiten. Für Mittwoch wurden im Département Gironde Temperaturen von bis zu 42 Grad erwartet, was die Trockenheit in der Region verschärfen und neuen Flammen den Boden bereiten könnte. Vorhergesagte Winde drohen Fortschritte der Löschkräfte zunichtezumachen. Und: Zuletzt sorgte das Feuer mit sogenannten Feuergewittern selbst für zerstörerisches Wetter.
In Kalifornien und Australien wurde das meteorologische Phänomen Pyrocumulonimbus in den letzten Jahren bei den Megawaldbränden beobachtet. In der Gironde hingegen sind die kilometerhohen Feuerwolken, die bei den Flächenbränden entstehen und dann selbst für deren rasche und unvorhersehbare Ausbreitung sorgen, völlig neu.












