Apple wird bei seinem kommenden MacBook Ultra offenbar nur einen einzigen Display-Lieferanten einsetzen, was womöglich zu einer Preiserhöhung führt. Laut einem Bericht des koreanischen Elektronikfachblatts The Elec hat sich die Procurement-Abteilung des Konzerns entschlossen, das OLED-Panel, vermutlich in Tandem-Konfiguration, von Samsung zu erwerben. Mögliche Zweit- oder Dritt-Lieferanten wie LG Display (ebenfalls Korea) oder BoE (China) haben nicht das Rennen gemacht. Damit ist Apple von nur einem Hersteller abhängig – etwas, was Apple etwa beim iPhone gerne vermeidet, wo sich LG und Samsung die High-End-Geräte teilen und BoE zum Teil für günstigere Geräte für den chinesischen Markt zum Einsatz gekommen ist.

Probleme mit der Logistik

The Elec zufolge war es Apple nicht gelungen, die notwendigen Volumina zu erreichen. Das soll auch damit zu tun haben, dass Samsung Display einen neueren Prozess (Generation 8.6) als LG (Generation 6) verwendet hat. Daher sei es logistisch zu komplex gewesen, mit zwei Display-Lieferanten zu arbeiten, und Apple entschied sich allein für Samsung. In den kommenden Jahren könnte sich das laut dem Bericht jedoch ändern, wobei LG offenbar nicht vor 2029 bereit ist.