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Kommentar: Bitte einfach weiter machen, Frau Warken! Niemand im Kabinett hat so geräuschlos geliefert wie Gesundheitsministerin Nina Warken. Das dürfte sie auch im Kanzleramt tun – wenn sie sich gegen ihren Chef Merz durchsetzt.

Nina Warken: Macht kommt von machen, nicht von wollen. Foto: Britta Pedersen/dpaAls Gesundheitsministerin war Nina Warken anfangs nur die zweite Wahl. Eigentlich hätte Carsten Linnemann den Job machen sollen, doch er lehnte ab und blieb lieber CDU-Generalsekretär. Als solcher begab er sich auf seine „Einfach mal machen“-Tour durch Deutschland. Verinnerlicht hat er das Motto bis heute nicht – im Gegensatz zu der Frau, der er nun im Gesundheitsministerium nachfolgt.Dass Macht von machen kommt, nicht von wollen, das hat niemand im Kabinett von Kanzler Friedrich Merz so verstanden wie Warken. Sie hat geliefert, und das geräuschlos. Für Ministerinnen und Minister, die zum Amtsantritt schwören, ihre Kraft dem Wohle des Volkes zu widmen, sollte das eine Selbstverständlichkeit sein.Ist es aber nicht. Zwar ist es noch ein Sommer der Reformen geworden. Aber auch in der schwarz-roten Koalition wird nach wie vor mehr gewollt als gemacht. Zu verdenken ist es der Regierung nicht. Ob Rente, Steuern, Arbeit oder eben Gesundheit: Die lange vernachlässigten Reformen, die in der Theorie alle richtig finden, lösen in der Praxis, sobald es ans eigene Geld geht, Widerstand aus. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt