Die Klimakrise lässt Trinkwasserreserven knapp werden. Dynamische Preise, die sich nach der Verfügbarkeit von Wasser richten, könnten zum Sparen anregen.
Setzen die Versorgung mit Trinkwasser in Deutschland immer stärker unter Druck: lange Trockenphasen und extreme Hitze
Patrick Pleul/dpa
Sollte Wasser teurer werden, wenn es knapp ist? Dynamische Preise, die Angebot und Nachfrage im Viertelstundentakt widerspiegeln, etablieren sich in der Stromwirtschaft immer mehr. Beim Wasser ist es zwar komplizierter, aber eine entsprechende Debatte läuft auch hier.
Lange Trockenphasen und extreme Hitze, verschärft durch die Klimakrise, setzen die Trinkwasserversorgung in Deutschland immer stärker unter Druck. Mitte Juli hat die Stadt München die Wassernutzung per Verfügung eingeschränkt, zum Beispiel dürfen die Bewohner erst ab 19 Uhr den Garten wässern. Auch in Brandenburg an der Havel und Potsdam gelten strenge Regeln für die Wasserentnahme.











