Frankfurt feiert Mainfest : Die Party der Fischer29.07.2026, 14:52Lesezeit: 2 Min.Ein Rummel mit viel Tradition: Am Wochenende wird in Frankfurt das Mainfest gefeiert. Dann fließt auch wieder Wein aus einem Brunnen.Es ist ein Spektakel, bis heute: das sogenannte Fischerstechen. Auf wackeligen Nachen duellieren sich die Teilnehmer dabei mit langen – gut gepolsterten – Stangen. Wer seinen Gegner in den Main befördert, kommt eine Runde weiter. Früher, lautet die Legende, haben die Frankfurter Fischer so um die besten Plätze für ihre Stände auf dem Markt gekämpft. Heute ist das Ritual vor allem ein wilder Spaß, der viele Schaulustige anzieht. Am Sonntag um 12 Uhr geht es wieder los: Dann beginnt der Wettkampf auf dem Fluss.Überhaupt werden beim Mainfest, das in diesem Jahr von Freitagnachmittag, 31. Juli, bis Montag, 3. August, wie gewohnt auf dem Römerberg und am Flussufer veranstaltet wird, die Traditionen hochgehalten. Wohl in der Mitte des 14. Jahrhunderts wurde das Fest der Fischer zum ersten Mal gefeiert. Es soll deutlich machen, welche große Bedeutung der Main für die Stadt hat. Offiziell eröffnet wird es am Freitagabend um 18 Uhr mit einem weiteren alten Ritual: Wein wird dann aus dem Gerechtigkeitsbrunnen auf dem Römerberg gezapft.Diese Aufgabe übernimmt die Frankfurter Weinkönigin Kay Antje Lorenz; Sozialdezernentin Elke Voitl (Die Grünen) wird Kostproben an die Festbesucher verteilen. Im Anschluss schneidet Voitl dann den „Ochs am Spieß“ an.Karussells, Trachtenkapelle und FeuerwerkTraditionelle Fahrgeschäfte wie der „Wellenflug“ und der „Breakdancer“ stehen am Mainufer. Eine Trachtenkapelle tritt auf dem Römerberg auf, die Oldieband Old Beer Devilz und die Partyband Fayette werden Konzerte geben. Das Sicherheitskonzept für das Fest wurde nach dem Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day nicht verändert. „Dort sind wir in Frankfurt schon lange auf einem hohen Niveau“, sagt Thomas Feda, Geschäftsführer der Frankfurter Tourismus- und Congress Gesellschaft, die das Fest ausrichtet. Weil es am Wochenende heiß werden solle, werde man Nebelsprühanlagen und einen Trinkwasserbrunnen aufbauen, an dem sich jeder Besucher unentgeltlich Wasser zapfen könne, berichtet Feda außerdem.Geöffnet sind Buden und Karussells am Freitag und Samstag jeweils von 12 bis 1 Uhr, am Sonntag und Montag von 12 bis 24 Uhr. Beendet wird das Fest mit einem Feuerwerk: Am Montagabend sollen Raketen und Böller den Himmel über Frankfurt zum Leuchten bringen. Auch das hat schon lange Tradition.
Frankfurter Mainfest: Das sind die Höhepunkte 2026
Ein Rummel mit viel Tradition: Am Wochenende wird in Frankfurt das Mainfest gefeiert. Dann fließt auch wieder Wein aus einem Brunnen.






