PfadnavigationHomePolitikDeutschlandBakterienRKI registriert bereits zwei Todesfälle wegen Vibrionen in diesem JahrStand: 11:18 UhrLesedauer: 2 MinutenQuelle: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpaNach dem am Dienstag bekannt gewordenen Vibrionen‑Todesfall ist ein weiterer Fall bestätigt worden. Insgesamt registrierte das RKI in diesem Jahr bereits 17 Infektionen – deutlich mehr als in den Vorjahren.Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat in diesem Jahr bislang zwei Todesfälle nach Vibrionen-Infektionen in Deutschland registriert. Insgesamt seien 17 Fälle erfasst worden, die die entsprechenden Kriterien erfüllten, teilte das RKI auf Anfrage mit.Bei den beiden Todesfällen handele es sich jeweils um „hochaltrige“ Menschen. Unter den 17 von Infektionen Betroffenen seien 10 Männer und 7 Frauen im Alter zwischen 3 und 95 Jahren (das Medianalter liege bei 70). Angaben zu Vorerkrankungen und offenen Wunden lägen dem RKI nur lückenhaft vor und würden nicht ausgewertet.Vibrionen sind natürlicherweise in Süß-, Brack- und Salzwasser vorkommende Bakterien. Mit sommerlicher Hitze steigt das Risiko für Vibrionen-Infektionen an Nord- und Ostsee. Bei Wassertemperaturen über 20 Grad können sich nach Angaben des Robert-Koch-Instituts Vibrionen in Oberflächengewässern stark vermehren.Nach Aufenthalt in Ostsee gestorbenIn diesem Jahr sei eine vergleichsweise frühe Saison hierzulande erworbener Vibrionen-Infektionen zu beobachten, teilte das RKI mit. Bis zum 12. Juli dieses Jahres hatte das Institut nach eigenen Angaben bereits 14 Fälle gezählt – in den drei Vorjahren seien es zu diesem Zeitpunkt deutlich weniger gewesen (2023: 1 Fall, 2024: 9 Fälle und 2025: 4 Fälle). Todesfälle habe es in den drei Vorjahren insgesamt jeweils 1 bis 2 gegeben.Schon Anfang Juli hatte die Stadt Kiel in Schleswig-Holstein vor dem Baden in der Ostsee gewarnt. Demnach sollen Badende nach dem Wasserkontakt auf lokale Hautreaktionen achten. Rötet sich eine Wunde oder ein Kratzer rasch, schwillt stark an, pocht oder schmerzt heftig – oft zusammen mit Fieber oder Schüttelfrost –, muss sofort ein Arzt oder die Notaufnahme aufgesucht werden. Das medizinische Personal sollte unbedingt erfahren, dass Ostseewasser im Spiel war.dpa/nw
RKI registriert bereits zwei Todesfälle wegen Vibrionen in diesem Jahr - WELT
Nach dem am Dienstag bekannt gewordenen Vibrionen‑Todesfall ist ein weiterer Fall bestätigt worden. Insgesamt registrierte das RKI in diesem Jahr bereits 17 Infektionen – deutlich mehr als in den Vorjahren.










