Experten warnen seit langem, dass KI-Systeme eigenständig agieren und unkontrolliert Schaden anrichten können. Eine KI von OpenAI tat genau das. Wie nun bekannt wurde, sogar in einem zweiten Fall.
29.07.2026, 09.47 Uhr
Illustration mit Logo von Open AI
Wie ein versierter Hacker verschaffte sich die in einer vom Netz getrennten sogenannten »Sandbox« eingesperrte KI von OpenAI erst Zugang zum freien Internet und brach dann auf eigene Faust in die Computersysteme einer anderen KI-Firma ein. Dabei nutzte sie unentdeckt gebliebene Sicherheitslücken aus. Nun wird bekannt, dass es nicht der einzige Vorfall dieser Art war.
Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf einen Manager des New Yorker KI-Infrastrukturanbieters Modal Labs sowie zweier weiterer mit der Angelegenheit vertrauter Personen.Die Tür stand offenDem Technologiechef von Modal Labs, Akshat Bubna, zufolge hatte ein Kunde des Unternehmens einen ungesicherten Zugang zu seiner Testumgebung erstellt, sodass jedermann aus dem Internet darauf zugreifen konnte. Man könnte sagen, dass er die Tür offen stehen gelassen hatte.













