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Wirtschaftsforum: Deutschland ist bei Krypto-Investments eine Steueroase Die Bundesregierung will Gewinne aus Krypto-Anlagen ab 2027 steuerlich behandeln wie klassische Anlagen. Das war längst überfällig. Ein Gastbeitrag.
Die Autorin: Dominika Langenmayr Foto: HBStellen Sie sich zwei Anleger vor, die gleich viel investieren und am Ende denselben Gewinn erzielen: Anna kauft Aktien eines deutschen Unternehmens, Ben Bitcoin. Einige Jahre später erzielen beide beim Verkauf 100.000 Euro Gewinn. Anna zahlt 25.000 Euro Abgeltungsteuer plus Solidaritätszuschlag. Ben zahlt auf seinen Gewinn keine Steuern, denn Bitcoin kann (wie eine Fremdwährung) nach einem Jahr Haltedauer steuerfrei veräußert werden.Die Bundesregierung will das ändern. Ab dem 1.1.2027 sollen Gewinne aus dem Verkauf von Krypto als Einkünfte aus Kapitalvermögen behandelt werden und würden dann genauso besteuert wie Annas Aktienverkauf. Das ist richtig. Denn Krypto ist eher eine Anlage als ein Zahlungsmittel: In einer Bundesbank-Befragung nannten 92 Prozent der Kryptobesitzer die Geldanlage als Hauptzweck. Nur drei Prozent nutzten ihre Token hauptsächlich zum Bezahlen.Die Steuerfreiheit von langfristigen Kryptoinvestitionen hat Folgen für Anlageentscheidungen. Wenn der Staat Gewinne aus Bitcoin günstiger besteuert als Gewinne aus Aktien, macht er Kryptoanlagen attraktiver. Er lenkt damit Ersparnisse in eine Anlageform, die keinen Beitrag zur Finanzierung von Unternehmen leistet. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt







