Verschiedene Gruppen protestieren gegen den Umbau einer Autofabrik in einen Rheinmetall-Standort in Berlin. Nur: Bisher arbeiten sie nicht so recht zusammen.

Protest gegen Rüstungsproduktion von Rheinmetall in Berlin am 13.07.2027

Anadolu/imago

Die Umwandlung einer Autofabrik in eine Waffenschmiede im Berliner Stadtteil Wedding sorgt weiter für Kritik – allerdings tun sich die Ak­teu­r*in­nen bisher schwer mit einer gemeinsamen Position. Das ehemalige Pierburg-Werk war jahrzehntelang Teil der Automobilzulieferindustrie, es wurden Autokomponenten, zum Beispiel Katalysatorenklappen produziert. In Zukunft will der Rüstungsriese Rheinmetall dort Munitionskomponenten herstellen.

Erst Mitte Juli beteiligten sich rund 4.000 Menschen an Protesten gegen Rheinmetall im Wedding. Mit dabei war auch die bekannte Klimaaktivistin Greta Thunberg. Nicht anwesend waren jedoch die Beschäftigten des Werkes.