Branche im Wandel: Visa muss sich auf verändertes Konsumentenverhalten einstellen
Der Zahlungsdienstleister Visa streicht offenbar 2600 Stellen, wie das „Wall Street Journal“ aus einem internen Schreiben erfahren hat . Die Sparmaßnahmen, die Konzernchef Ryan McInerney (51) vornimmt, um sich an die verändernde Zahlungsbranche anzupassen, betreffen etwa 7 Prozent der Belegschaft des Unternehmens. Die Stellen seien größtenteils im Technologie- und Produktteam angesiedelt, vereinzelt komme es aber im gesamten Unternehmen zu Stellenstreichungen, so das „WSJ“.
Die Aktie des Konzerns, der am Dienstag nach US-Börsenschluss seine Quartalszahlen bekannt geben wird, notierte zuletzt deutlich im Plus.
McInerney begründete den Schritt damit, dass technologische Trends zu einem „einmaligen Wendepunkt im Zahlungsverkehr“ führen würden, der die Art und Weise, wie Geld weltweit transferiert wird, grundlegend verändere, schreibt das „WSJ“. „Um die vor uns liegenden Chancen zu nutzen und Visa bestmöglich für die Führung dieses Wandels aufzustellen, müssen wir unsere Arbeitsweise ständig weiterentwickeln“, hieß es laut der Zeitung in dem internen Schreiben. Zudem trage KI dazu bei, dass sich diese Entwicklung beschleunigt.










