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Gastkommentar: KI kann uns befreien oder entmündigen – wir haben die Wahl Wenn KI unser Denken übernimmt, verlieren wir unsere Freiheit. Doch es geht auch anders, meinen die Publizistin Miriam Meckel, Nathalie von Siemens und Nina Smidt von der Siemens Stiftung.
Die Autorinnen (v.l.): Nina Smidt, Miriam Meckel Nathalie von Siemens. Foto: Getty Images/iStockphoto, privat, Siemens Stiftung (2)Es ist ein düsteres Bild des Gefangenseins. Ein Mann in Ketten, klar beschrieben: Mangel an Autonomie, mit Schranken für das Denken und emotionalen Abhängigkeiten. Das ist das Ergebnis, wenn man KI-Tools nach der Vorstellung von einem unfreien Menschen fragt.Die KI erfindet das nicht. Sie hat keine Idee vom Menschen und keinen Schimmer davon, was Freiheit bedeutet. Vielmehr spiegelt sie uns. Das Bild ist das Ergebnis einer Wahrscheinlichkeitsrechnung aus Milliarden von Daten, die Menschen über Jahrzehnte ins Netz gestellt haben. Es ist unser Bild von uns selbst.Das ist der Moment, in dem man innehalten sollte.Künstliche Intelligenz verändert gerade alles – wie wir arbeiten, lernen, kommunizieren, Politik machen. Während große Tech-Konzerne in den USA und China die Systemfrage längst als geopolitischen Machtkampf verstehen, führt Deutschland eine Diskussion über Datenschutz, mögliche Jobverluste und die Sorge vor Kontrollverlust.Wir verlieren Zeit. Wenn eine Allzwecktechnologie, gleich der Elektrizität oder dem Internet, beginnt, unsere Welt und Zivilisation zu verändern, sollten wir nicht nur Zuschauer sein. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt







