Chatbots gehören für viele zum Alltag, von banalen Faktenfragen bis zu intimer Lebenshilfe. Laut Medienberichten sind Hunderte solcher Gespräche mit einer KI in Suchmaschinen aufgetaucht – schon wieder.

28.07.2026, 12.19 Uhr

Enttäuschter Smartphonenutzer: Wer KI nutzt, sollte die App-Einstellungen prüfen.

Eine einfache Anfrage reichte aus, um Hunderte Konversationen mit Anthropics Chatbot Claude bei Google und anderen Suchmaschinen zu finden. Erst nachdem der Zwischenfall in Internetforen die Runde machte, hat der KI-Konzern die Lücke nun offenbar geschlossen.

Das Problem war seit Langem bekannt. Vor einem Jahr meldete das US-Medium »Fast Company«, dass Tausende privater Anfragen samt Antworten des Chatbots ChatGPT im Internet abrufbar und über Google zu finden waren. Später waren weitere Unternehmen von ähnlichen Leaks betroffen. So spülte ein Update von Grok Hunderttausende Gespräche, die Nutzer mit Elon Musks Chatbot geführt hatten, in den Google-Index. Auch Anthropic musste sich kritischen Fragen stellen und sperrte Google von den Anfragen seiner Kundschaft aus.