Nach dem islamistischen Terroranschlag am Rande des Christopher Street Day in Berlin herrscht auch in unserem Nachbarland, in Polen, tiefe Bestürzung. Nachdem Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner bestätigt hatte, dass die getötete Frau polnische Staatsbürgerin war, reagierten die polnische Regierung und das Außenministerium mit Trauerbekundungen und kündigten Unterstützung für die Angehörigen an.

Nach Angaben von Kai Wegner hielt sich die Frau gemeinsam mit ihrer Tochter in Berlin auf, als sie am Rande des CSD im Tiergarten getötet wurde. Der Bürgermeister erklärte, er habe dem polnischen Geschäftsträger in Deutschland, Jan Tombiński, sein Beileid ausgesprochen. „Mich hat das, was am Samstag geschehen ist, sehr bewegt. Meine Gedanken sind bei Ihnen und vor allem bei der Tochter und der Familie der Ermordeten“, sagte Wegner.

Polnisches Außenministerium: „Mit tiefer Trauer“

Auch Warschau bestätigte die Staatsangehörigkeit des Opfers. „Mit Bestürzung und tiefer Trauer haben wir die Nachricht aufgenommen, dass das Opfer des tragischen Anschlags in Berlin eine polnische Staatsbürgerin war“, schrieb der Sprecher des polnischen Außenministeriums, Maciej Wewiór, auf der Plattform X.

„Wir sprechen der Familie und den Angehörigen der Verstorbenen unser aufrichtiges Beileid aus. Der polnische Konsul in Berlin steht in Kontakt mit den deutschen Behörden und wird der Familie die notwendige konsularische Unterstützung zukommen lassen“, hieß es in dem Statement.