Seit Mai ist der Grünen-Politiker Cem Özdemir Ministerpräsident von Baden-Württemberg. Angesichts der Krise der wirtschaftlichen Kernbranche seines Landes, der Automobilwirtschaft, hat er im Koalitionsvertrag mit der CDU eine ambitionierte Standortpolitik angekündigt. Die Prioritäten seien „eine prosperierende Wirtschaft, eine erfolgreiche und wettbewerbsfähige Industrie, die Rückkehr auf den Pfad des Wachstums und gute Arbeitsplätze“, heißt es dort.
Standortpolitik: Baden-Württemberg kämpft - und gewinnt ausnahmsweise
Porsche baut Stellen ab, Audi bangt um seinen Standort, Mercedes rüttelt an der 35-Stunden-Woche. Nun kann Ministerpräsident Özdemir zumindest eine gute Nachricht verkünden: Ein Halbleiterunternehmen investiert 45 Millionen Euro im Südwesten.






