In Fortinets FortiOS und Aristas VeloCloud Orchestrator On-Prem klaffen teils höchst kritische Sicherheitslücken, die bösartige Akteure derzeit angreifen. Die FortiOS-Lücke hat bereits einige Monate auf dem Buckel, Arista-Admins können seit dem Montag dieser Woche mit einem Update die Lücke schließen.

Die US-amerikanische Cybersicherheitsbehörde CISA warnt vor den Attacken und nennt lediglich die Schwachstellennummern, die im Visier der Angreifer stehen. Die Sicherheitslücke in FortiOS findet sich im SSL-VPN und ermöglicht das unbefugte Auslesen vertraulicher Informationen mit manipulierten HTTP-Anfragen – ohne vorherige Authentifizierung (CVE-2025-68686, CVSS 5.3, Risiko „mittel“). Betroffen sind die FortiOS-Zweige 6.4, 7.0, 7.2, 7.4 und 7.6. Fortinet korrigiert das lediglich mit den Versionen 7.6.2 sowie 7.4.7 und neueren. Wer ältere Versionszweige einsetzt, muss auf diese migrieren. Laut Fortinet lässt sich die Schwachstelle allerdings nur dann missbrauchen, wenn ein Angreifer das Gerät zuvor über eine andere Lücke auf Dateisystemebene kompromittiert hat. Die Sicherheitsmeldung von Fortinet hat noch keinen Hinweis auf die aktuell beobachteten Exploits (Known Exploited gibt das Unternehmen mit „No“ an).