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Die Geburt eines Kindes wird für viele Frauen zum Karrierekiller oder sogar zum Armutsrisiko. Sie möchten nach der Elternzeit wieder einsteigen, doch sie werden ausgebremst, degradiert oder in eine Kündigung gedrängt. Hanna Gerbert* ist das gleich zweimal passiert – mit zwei unterschiedlichen Arbeitgebern.
Gerbert hatte eine Ausbildung zur Mediengestalterin absolviert und sich in ihrer Firma bis in eine Führungsposition hochgearbeitet. 16 Jahre war sie dort beschäftigt. Doch als sie schwanger wurde, signalisierte ihr der Arbeitgeber, dass sie in Teilzeit kein Team mehr leiten dürfe, sagt sie. Als sie zurückkam, wurde sie in eine andere Abteilung versetzt – ohne Führungsaufgaben und ohne Ausgleich für den Dienstwagen, der ihr bis dahin zugestanden hatte. Die Kraft, rechtlich dagegen vorzugehen, hatte sie nach der Geburt nicht.






