In Mecklenburg-Vorpommern befindet sich die SPD auf einer Aufholjagd zur AfD. Für die CDU kommen die Rechtsextremen als Bündnispartner nicht infrage.
Würde gerne Ministerpräsident Mecklenburg-Vorpommerns werden: Leif-Erik Holm (AfD)
Bernd Wüstneck/dpa
D ie Blauen sind im Osten die stärkste Partei. Seit Monaten liegt die AfD in Mecklenburg-Vorpommern bei über 35 Prozent. „Wir wollen die Alleinregierung“, versichert Leif-Erik Holm unermüdlich. Der AfD-Kandidat für das Amt des Ministerpräsidenten hofft, bis zur Landtagswahl am 20. September weitere Wählende gewinnen zu können.
Während in Sachsen-Anhalt ein möglicher Wahlerfolg der AfD mit über 40 Prozent die Brandmauer zu den Rechtsextremen bröckeln lässt, steht die Mauer in Mecklenburg-Vorpommern – noch. Allerdings findet diese Haltung von SPD, CDU und Grünen in der Bevölkerung wenig Zuspruch. Jeder zweite Befragte fände eine Beteiligung der selbsternannten Alternative an der Landesregierung „akzeptabel“.







