Die CDU Rheinland-Pfalz kritisiert Merz offensiv für seine Regierungsumbildung. Gelingt es dem Kanzler, die Wogen zu glätten?
Streit säen und schlichten: Franziska Hoppermann, die neue Generalsekretärin der CDU, mit Bundeskanzler Friedrich Merz
Stefan Boness
Am Ende könnte Franziska Hoppermann doch noch Bammel vor ihrem neuen Amt als Generalsekretärin der CDU bekommen haben. „Ich freue mich sehr, dass du bereit bist, diese Aufgabe zu übernehmen, liebe Franziska“, sagte Parteichef Friedrich Merz am Montag vom Redepult der Berliner CDU-Zentrale aus. Merz sprach von „großen Herausforderungen“ und „nicht ganz einfachen Aufgaben“, die auf Hoppermann zu kämen. Dass der Bundeskanzler durch seine windige Personalplanung derzeit selbst der entscheidende Faktor für Streit in der Partei ist, sagte er nicht.
Doch Hoppermann muss als frisch gebackene Generalsekretärin nun in die Vollen gehen: Dabei sind vor allem Kompetenzen zum Streitschlichten gefragt, wenn es in der CDU nun nicht noch zum ganz offenen Machtkampf gegen Friedrich Merz kommen soll.










