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Kommentar: Ein neuer Tankrabatt? Populismus pur Öl kostete zeitweise wieder mehr als 100 Dollar, das spüren Autofahrer auch an deutschen Tankstellen. Also wieder die Spritpreise künstlich drücken? Das wäre genauso absurd wie zuvor.
Tankstellenpreise in Dresden vorige Woche: Zuletzt ging es wieder deutlich nach oben. Foto: Sebastian Kahnert/dpaWir hatten das Thema doch schon im Juni 2022. Und im Mai dieses Jahres. Will es die Politik nicht verstehen? Einige scheinbar nicht, also auf Wiedervorlage: Der Tankrabatt ist teuer, hilft den Falschen und gehört ins Archiv, nicht ins Regierungsprogramm.Aus den Erfahrungen der vergangenen beiden Male, als die Regierung die Energiesteuern auf Benzin und Diesel vorübergehend senkte, will manch Verantwortlicher einfach nicht lernen. Der Irankrieg ist in seine nächste Phase eingestiegen, der Ölpreis zuletzt wieder auf mehr als 100 Dollar je Barrel gestiegen, die Preise an den deutschen Tankstellen gehen wieder ordentlich nach oben.FDP-Chef Wolfgang Kubicki fällt nichts Besseres ein, als mal wieder einen Tankrabatt zu fordern. Diesmal will er nicht die Steuer senken, sondern die CO2-Abgabe streichen. Das ist allerdings genauso Populismus pur, denn die Effekte wären die gleichen wie bei der Steuersenkung. SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf schlägt einen atmenden Preisdeckel vor, der sich am Weltmarktpreis orientiert. Das ist fast genauso schlimm. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt








