Das »Defense Casualty Analysis System«, auf das Pentagon-Vertreter wiederholt als maßgebliche Quelle für die Zahlen der Toten und Verwundeten aus dem Konflikt verwiesen haben, hat vergangene Woche vier gefallene Soldaten sowie Dutzende Verwundete aus seiner Bilanz zum Irankrieg entfernt. Zunächst berichtete die »New York Times« darüber.

Noch am Dienstag gab die Website die offiziellen Opferzahlen des Kriegs mit 482 Verwundeten und 18 Toten an. Auch US-Präsident Donald Trump nannte diese Todeszahl in einem Beitrag auf seiner Plattform »Truth Social« .Pentagon-Sprecher: »Vorübergehende Datenstörungen«Am Mittwoch wiederum sanken die Zahlen des Pentagon auf 14 Tote und 420 Verwundete. Der Pressesprecher des Pentagon, Joel Valdez, argumentierte am Donnerstag, dass der Rückgang der Opferzahlen kein Versuch sei, die Zahl der Kriegsopfer zu verschleiern, sondern vielmehr das Ergebnis von »Anomalien« und »vorübergehenden Datenstörungen«, die in Kürze behoben würden.

Am Sonntag dann tauchte auf der Website des Pentagon eine neue Kategorie auf: »Overseas Operations«. Diese beinhalte »Opfer von Auslandseinsätzen ab dem 7. Juli 2026«, weshalb darin auch die zwischenzeitlich verschwundenen vier Todesfälle der Armee namentlich sowie 207 Verwundete aufgeführt werden.Damit beläuft sich die offizielle Bilanz für die frühere Phase des US-Iran-Kriegs, bekannt als »Operation Epic Fury«, nun auf 14 getötete Soldaten und mehr als 400 im Einsatz Verwundete.