Der ehemalige Präsident von Honduras, Juan Orlando Hernández, ist in seine Heimat zurückgekehrt. US-Präsident Donald Trump hatte ihn im vergangenen Dezember begnadigt – Hernández war in den USA wegen Drogenschmuggels verurteilt worden. Am Sonntag wurde er nun von seiner Familie am internationalen Flughafen empfangen, wie ein von ihm auf der Plattform X geteiltes Video zeigt.
Der rechtsgerichtete Hernández war zwischen 2014 und 2022 Präsident des mittelamerikanischen Landes. Kurz nach dem Ende seiner Amtszeit wurde der konservative Politiker an die USA ausgeliefert, zwei Jahre später verurteilte ihn ein Gericht in New York zu 45 Jahren Haft.Ihm war vorgeworfen worden, Honduras zu einem »Drogenstaat« gemacht und den Schmuggel von überwiegend aus Kolumbien und Venezuela stammenden Kokain über das mittelamerikanische Honduras in die USA möglich gemacht zu haben.
Trump hatte die Begnadigung in den USA kurz vor der honduranischen Präsidentenwahl vor acht Monaten beschlossen. Der Ex-Staatschef sei »sehr hart und unfair behandelt« worden, begründete Trump damals die Entscheidung.












