Einen Bundesminister zu entlassen, ist ein spektakulärer Schritt. Es will sorgsam abgewogen sein, ob er fachlich und politisch geboten ist, ob er dem Regierungschef hilft oder schadet. Der Schritt kommt daher nur sehr selten vor; der vor dem plötzlichen Ende einer kurzen Amtszeit stehende Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder wird Mitglied in einem sehr überschaubaren Klub. Und der Bundeskanzler geht damit ein gewisses Risiko ein.
Schnieder-Entlassung: Merz wagt einen Schritt, der die Zweifel an ihm vergrößert
Mit der Entlassung von Verkehrsminister Patrick Schnieder setzt sich in der CDU eine Kettenreaktion fort. Was immer schwer zu steuern ist.











