Frankfurt/Berlin (dpa) - Bei einer Mahnwache in Frankfurt haben etwa 500 Menschen der Opfer des Angriffs am Rande des CSD in Berlin gedacht. Die Teilnehmer versammelten sich zu einem friedlichen Gedenken auf dem Römerberg, wie ein Polizeisprecher sagte.In Frankfurt hatte der CSD am 18. Juni stattgefunden - laut Polizeiaussagen damals friedlich. Dennoch fühlen sich hier viele so, als ob es auch sie hätte treffen können. „Der Anschlag auf den CSD Berlin hat uns alle tief erschüttert. Wir haben Angst, und wir sind wütend“, hieß es in einem Post vom CSD Frankfurt und Fridays for Future Frankfurt. „Weil wir uns nichtmal an diesem einen Tag im Jahr sicher fühlen können. Weil wir wissen: es hätte jede*n von uns treffen können.“Man stehe vereint an der Seite des CSD Berlin, hieß es. „Unsere Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen, allen die gestern auf dem CSD waren und noch nicht verarbeitet haben, was da passiert ist, allen die heute mehr denn je Angst um ihre Sicherheit haben.“ In mehreren anderen hessischen Städten waren ebenfalls Demonstrationen geplant, etwa in Darmstadt und Gießen.Ein Autofahrer hatte am Samstagabend im Berliner Tiergarten am Rande des CSD mehr als ein Dutzend Menschen angefahren. Eine Frau starb, andere Menschen erlitten teils schwere Verletzungen. Die Polizei fahndet nach einem 21 Jahre alten Tatverdächtigen.© dpa-infocom, dpa:260726-930-440480/2
Mahnwache in Frankfurt nach Angriff auf Berliner CSD
Frankfurt/Berlin (dpa) - Bei einer Mahnwache in Frankfurt haben etwa 500 Menschen der Opfer des Angriffs am Rande des CSD in Berlin gedacht. Die Teilnehmer versammelten sich zu einem friedlichen Gedenken auf dem Römerberg, wie ein Polizeisprecher sagte.In Frankfurt hatte der CSD am 18. Juni stattgefunden - laut Polizeiaussagen damals friedlich. Dennoch fühlen sich hier viele so, als ob es auch sie hätte treffen können. „Der Anschlag auf den CSD Berlin hat uns alle tief erschüttert. Wir haben Angst, und wir sind wütend“, hieß es in einem Post vom CSD Frankfurt und Fridays for Future Frankfurt. „Weil wir uns nichtmal an diesem einen Tag im Jahr sicher fühlen können. Weil wir wissen: es hätte jede*n von uns treffen können.“Man stehe vereint an der Seite des CSD Berlin, hieß es. „Unsere Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen, allen die gestern auf dem CSD waren und noch nicht verarbeitet haben, was da passiert ist, allen die heute mehr denn je Angst um ihre Sicherheit haben.“ In mehreren anderen hessischen Städten waren ebenfalls Demonstrationen geplant, etwa in Darmstadt und Gießen.Ein Autofahrer hatte am Samstagabend im Berliner Tiergarten am Rande des CSD mehr als ein Dutzend Menschen angefahren. Eine Frau starb, andere Menschen erlitten teils schwere Verletzungen. Die Polizei fahndet nach einem 21 Jahre alten Tatverdächtigen.© dpa-infocom, dpa:260726-930-440480/2












