PfadnavigationHomePolitikAuslandLaut SelenskyjRussland will 30.000 nordkoreanische Soldaten rekrutierenStand: 13:03 UhrLesedauer: 2 MinutenWladimir Putin traf vor einigen Tagen die nordkoreanische Außenministerin Choe Son-huiQuelle: Alexander Shcherbak/Pool Sputnik Kremlin/AP/dpaDer ukrainische Präsident Selenskyj rechnet mit weiteren Nordkoreanern aufseiten Russlands. Außerdem soll das Land Lieferungen von Raketenabschussrampen vorbereiten.Russland hat nach den Worten des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj weitere 30.000 Soldaten aus Nordkorea für den Krieg gegen die Ukraine angefordert. „Seit Juni laufen in der russischen Region Woronesch Vorbereitungen für ihre Aufnahme“, erklärte Selenskyj am späten Samstag im Onlinedienst X. Außerdem bereite Nordkorea die Lieferung weiterer Raketenabschussrampen vor, fügte Selenskyj hinzu.Die Entsendung der Soldaten sowie die Lieferung der Startvorrichtungen für Raketen seien nicht nur für die Ukraine eine Bedrohung, erklärte Selenskyj weiter. „Russland hilft Nordkorea dabei, das Führen von Krieg zu erlernen, seine Waffen zu verbessern und echte Kampferfahrung zu sammeln“. Er fügte hinzu: „Das stellt eine Bedrohung für alle Menschen in Asien dar, die sich in Reichweite nordkoreanischer Raketen befinden.“Nordkorea bekräftigt Unterstützung für RusslandDie nordkoreanische Außenministerin Choe Son Hui hatte vor wenigen Tagen Moskau besucht und wurde dabei von Präsident Wladimir Putin empfangen. Anlässlich des Besuchs meldete die nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA, die Unterstützung Pjöngjangs für die „gesamte Innen- und Außenpolitik der Russischen Föderation“ sei „unerschütterlich“.Pjöngjang ist einer der wichtigsten Unterstützer Moskaus bei dessen Krieg gegen die Ukraine und hat Russland tausende Soldaten und Waffen bereitgestellt. Im Gegenzug versorgt Russland das international weitgehend isolierte Nordkorea nach Angaben von Analysten mit Finanzhilfen, Militärtechnologie sowie Lebensmittel- und Energielieferungen. Südkoreanischen Angaben zufolge wurden bei den Kämpfen schätzungsweise 2000 nordkoreanische Soldaten getötet.AFP/shem