Noch wissen wir nicht, ob hinter der „neuen Art von Sicherheitsvorfall“, zu der sich Open AI diese Woche in einem angeberischen Mea culpa bekannt hat, ein PR-Gag steckt oder doch echtes Versagen. Jedenfalls wirft die Geschichte ein schlechtes Licht auf den Entwickler von ChatGPT. Die Erzählung geht so: Das Unternehmen wollte testen, wie gut zwei seiner neuen KI-Modelle Hackerangriffe ausführen können. Open AI gab ihnen vorgefertigte Trockenübungen für Hacker vor, schaltete Sicherheitsmechanismen ab, die verhindern sollen, dass die Modelle zu Cyberangreifern werden, und steckte sie in eine sogenannte Sandbox. Das ist eine Testumgebung, die – eigentlich – vom Internet abgeschottet ist.
GPT-5.6 greift Hugging Face an: Ein PR-Gag von Open AI?
KI-Modelle von Open AI befreien sich selbstständig aus einer Testumgebung und greifen die Firma Hugging Face an. Echter Sicherheitsvorfall oder kalkulierter PR-Gag? Gut wäre beides nicht.
OpenAI hat GPT-5.6 ohne Sicherheitsmechanismen in Sandbox getestet, um Hacker-Anfälligkeit zu prüfen. Der Incident offenbart governance-Lücken bei Foundation Models und Sicherheitsrisiken in der AI-Industrie-Praxis.











