Der bleibende Sündenfall dieser Fußball-WM 2026 liegt gut drei Wochen zurück. Kein Kunstschuss war der eindrücklichste Moment des Turniers, kein Traumpass, keine Torwartparade, sondern ein Anruf von US-Präsident Donald Trump bei Fifa-Chef Gianni Infantino – mit der Bitte, die Rotsperre für US-Stürmer Folarin Balogun aufzuheben. Was der Weltverband sogleich tat. Und selbst wenn die WM vorbei sein mag, der staatliche Fremdeingriff ins Spiel wird bleiben. Die Causa Balogun ist die schärfste unter den Tretminen, die auf Infantinos Weg zu seiner Wiederwahl im März lauern. Und nun spitzen sich einige Entwicklungen zu.