Es sind Szenen, die nicht nur die Rettungsschwimmer der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) sprachlos machen. Am Mittwochabend ignorierte eine 50-jährige Touristin aus Berlin am Strand von Vitte eiskalt das absolute Badeverbot. Obwohl der rote Sturmball gut sichtbar am Strand wehte, ging die Frau in die Wellen – mit fatalen Folgen. Sie geriet sofort in eine lebensgefährliche Notlage und wurde hilflos mehrfach gegen die scharfkantigen Holzbuhnen geschleudert.
Ein mutiger Passant (50) erkannte die tödliche Gefahr, wählte über seine Begleiterin den Notruf und sprang selbst ins Wasser. Gemeinsam mit eintreffenden DLRG-Rettern gelang es, die blutende Frau an Land zu ziehen. Mit schweren Schnittverletzungen und einer tiefen Unterkühlung flog sie ein Rettungshubschrauber ins Krankenhaus nach Stralsund. Auch ihr Retter musste medizinisch versorgt werden.
Tödliche Strömung an der Mole Warnemünde
Der Vorfall auf Hiddensee ist nur die Spitze einer dramatischen Serie. Bereits am Dienstagabend endete in Warnemünde ein erfrischendes Bad in der Ostsee tödlich. Ein 33-jähriger Urlauber aus Brandenburg ging zusammen mit einer Begleiterin trotz Badeverbots nahe der Mole ins Wasser und begab sich mitten in die gefährliche Zone. Plötzlich geriet der Mann unter Wasser.









