Die Los Angeles Dodgers sind trotz heftiger Kritik aus Teilen ihres Fanlagers der Einladung ins Weiße Haus gefolgt. Mark Walter, Besitzer des Baseball-Champions, überreichte US-Präsident Donald Trump einen personalisierten Meisterschaftsring und ein Trikot mit der Nummer 47.

Die Dodgers hatten im vergangenen Jahr zum zweiten Mal nacheinander die World Series der Major League Baseball (MLB) gewonnen. Zur Fangemeinde der Dodgers gehören viele Lateinamerikanerinnen und Lateinamerikaner.Sie kritisierten den Besuch bei Trump, nachdem die Einwanderungsbehörde ICE gegen spanischsprachige Migranten in Los Angeles vorgegangen war. Die Razzien in Textilfabriken, Autowaschanlagen und anderen Betrieben lösten Proteste aus, bei denen zahlreiche Menschen bei Zusammenstößen mit Sicherheitskräften verletzt wurden.

Für die Dodgers, die ihren Titel gegen die Toronto Blue Jays (4:3) erfolgreich verteidigt hatten, war es der zweite Besuch in zwei Jahren bei Trump. »Ich freue mich riesig, euch wieder im Weißen Haus willkommen zu heißen. Vielleicht sehen wir uns nächstes Jahr wieder«, sagte Trump.

Er erinnerte an zahlreiche Momente aus dem jüngsten Titelkampf der Dodgers. Trump war mit dem verstorbenen Besitzer der New York Yankees, George Steinbrenner, befreundet. Über ihn sagte er: »Er hätte alles getan, um zu gewinnen, aber ihr macht genau dasselbe. Das ist unglaublich.«Die Oklahoma City Thunder, Champion der Basketball-Profiliga NBA 2025, hatten im März ihre Feier im Weißen Haus abgesagt, offiziell aus Termingründen. Ob die New York Knicks nach ihrem Titelgewinn im Juni der Einladung folgen, hat die Basketball-Franchise aus Trumps Heimatstadt noch nicht entschieden.