Jonny Depp, 63, Schauspieler, hat die Besucher einer Comicmesse in San Diego, Kalifornien, überrascht. In seiner Verkleidung als Ebenezer Scrooge, der geizige Griesgram aus Charles Dickens’ berühmter Geschichte „A Christmas Carol“, war er auf den ersten Blick kaum zu erkennen. Mit seinem Auftritt warb Depp für den Weihnachtsfilm „Ebenezer: A Christmas Carol“, welcher im November in die Kinos kommen soll.Plattform XDie SZ-Redaktion hat diesen Artikel mit einem Inhalt von Plattform X angereichertUm Ihre Daten zu schützen, wurde er nicht ohne Ihre Zustimmung geladen.Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Plattform X angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an den Betreiber des Portals zur Nutzungsanalyse übermittelt. Mehr Informationen und eine Widerrufsmöglichkeit finden Sie unter sz.de/datenschutz.Die schon häufig verfilmte Literaturvorlage erzählt die Geschichte eines geldgierigen, herzlosen Geschäftemachers, der nachts von drei Geistern besucht wird, die ihn mit seinem Egoismus konfrontieren und zur Umkehr bewegen. Neben Johnny Depp wirken in dem Film auch Andrea Riseborough, Daisy Ridley, Ian McKellen und Rupert Grint mit. Für Depp ist es der erste Hollywoodfilm seit dem schlagzeilenträchtigen Gerichtsstreit mit seiner Ex-Frau Amber Heard, der für ihn günstig ausging. IMAGO/Lee Floyd / AvalonBodhana Sivanandan, 11, Schachspielerin aus England, hat einen 38 Jahre alten Rekord gebrochen. Die Schülerin besiegte den 19-jährigen französischen Großmeister Marc'Andria Maurizzi in der ersten Runde einer Schachmeisterschaft in Aix-en-Provence. Damit stellte sie einen neuen Weltrekord für ein Mädchen in ihrer Altersklasse auf, das einen Großmeister besiegte, der über eine Wertungszahl von 2600 Elo-Punkten verfügt (benannt nach ihrem Erfinder Arpad Elo). Die bisherige Schach-Rekordhalterin war die Ungarin Judit Polgár, welche im Alter von erst zwölf Jahren bei einer Meisterschaft 1988 den bereits über 50-jährigen, damals sehr erfolgreichen Schachspieler Lajos Portisch kurzerhand niederrang.Sarah Dillon, Literaturprofessorin an der Universität Cambridge, sieht Mathematiker Alan Turing (1912–1954, Foto) zu Unrecht als humorlos und leidend dargestellt. Eher sei er „verspielt, witzig und frech“ gewesen, sowie einer, „der Sex wirklich mochte“, sagte sie dem Guardian.Alan Turing. SHERBORNE SCHOOL/AFPDillon hatte eine kaum bekannte Kurzgeschichte von Turing untersucht und festgestellt: „Er war vielschichtiger, als allgemein angenommen wird.“ Turing war Großbritanniens bedeutendster Codeknacker im Zweiten Weltkrieg. 1952 war er wegen Homosexualität verhaftet und angeklagt worden. Um einer Gefängnisstrafe zu entgehen, willigte er in eine chemische Kastration ein und starb 1954 im Alter von 41 Jahren an einer Zyanidvergiftung. Laut Dillon zeichne der Film „The Imitation Game“ aus dem Jahr 2014 ein zu klischeehaftes Bild des Mathematikers, dessen Handschrift für die Entzifferung seiner Kurzgeschichte das größte Problem darstellte. „Er war nicht diese eindimensionale Figur, als die Hollywood ihn gezeichnet hat“, so die Professorin. Die sechsseitige Erzählung von Turing, „Pryce’s Buoy’“, sei eine pikante, lustige Story über einen Wissenschaftler, der Sex mit einem männlichen Prostituierten sucht.Ulli Waldkirch, Bürgermeister von Auggen, einer kleinen Winzergemeinde im Markgräflerland, freut sich über zwei Millionen Euro zusätzlich in der Gemeindekasse. Ein kürzlich verstorbener Physiker hatte seinen Ort im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald in einem handschriftlich verfassten Testament mangels Nachkömmlingen als Alleinerben vorgesehen. Das Barvermögen beläuft sich laut der Badischen Zeitung auf gut 1,8 Millionen Euro, dazu komme ein knapp 900 Quadratmeter großes Baugrundstück im Wert von 449 000 Euro. Für die kommenden Jahre plane man in Auggen nun mit einem kommunalen Fonds, aus dem Projekte des Gemeindeentwicklungskonzepts finanziert werden sollen. Kurzfristig werden die Grundschule und ein Spielplatz vom Erbe profitieren.