Alle Kulturtechniken ändern sich. Nur Liebhaber tippen noch auf Schreibmaschinen oder fotografieren mit analogem Film. Doch die Forschungen von Falk Huettig am Max-Planck-Institut in Nijmegen zeigen, dass der Verzicht aufs Lesen besonders weitreichende Folgen hat: Er verändert das Gehirn – und das nicht zum Guten.
„Lesen ist keine bloße Kulturtechnik. Es ist Grundlage demokratischer Teilhabe.“
Lesen fördert kognitive Fähigkeiten, Gedächtnis und Intelligenz. Studien aus Indien und weltweit zeigen, wie Lesen das Gehirn trainiert und vor Demenz schützt. Auch Schreiben und komplexe Texte stärken das Denken.








