PfadnavigationHomeRegionalesHamburgMecklenburg-VorpommernAuffallend viele tote KegelrobbenStand: 11:06 UhrEine Kegelrobbe auf den Weg ins Wasser. Die Meeressäuger zählen in Deutschland zu den größten heimischen RaubtierenQuelle: Lars Penning/dpaAn der deutschen Ostseeküste wurden in den vergangenen Monaten eine Reihe der Meeressäuger gefunden. Die Ursache dafür ist unklar.An der Küste Mecklenburg-Vorpommerns sind seit Anfang Mai mehr als 20 tote Kegelrobben gefunden worden. Die Fundorte konzentrieren sich auf die Südostküste Rügens, vereinzelt wurden Tiere auch an der Außenküste Usedoms und im Greifswalder Bodden gefunden, wie das Schweriner Umweltministerium am Freitag mitteilte. Nach derzeitigem Kenntnisstand gebe es keine Hinweise darauf, dass die Totfunde auf die Fischerei in Mecklenburg-Vorpommern zurückzuführen sind, hieß es. Alle in diesem Jahr aufgestellten Reusen verfügten über die vorgeschriebenen Einschwimmsperren. Kontrollen durch die Fischereiaufsicht bestätigten dies. Hinweise auf Robbenbeifänge lägen der Fischereiaufsicht bislang nicht vor.Umweltminister Till Backhaus (SPD) sagte: „Die Robbentotfunde nehmen wir sehr ernst.“ Es sei jedoch verfrüht, Rückschlüsse auf die Todesursachen zu ziehen. „Unser Ziel ist es, die Ursachen auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse aufzuklären und nicht zu spekulieren.“epd