Deutschland hat einen neuen Bundestrainer: Jürgen Klopp tritt die Nachfolge von Julian Nagelsmann anSeine Länderspiel-Premiere als Bundestrainer feiert Klopp im September gegen die Niederlande. Der DFB hat zudem noch eine weitere Top-Personalie geklärt.24.07.2026, 11.08 Uhr2 LeseminutenAktualisiertJetzt ist es offiziell: Jürgen Klopp wird neuer Bundestrainer.Moritz Mueller / Imagolia. /(dpa) Vier Wochen nach dem bitteren WM-Ausscheiden hat der Deutsche Fussball-Bund Jürgen Klopp als neuen Bundestrainer und damit als Nachfolger von Julian Nagelsmann vorgestellt. Zuvor hatten Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung der DFB GmbH und Co. KG dem Engagement zugestimmt.Optimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.Auch seine langjährigen Assistenten Peter Krawietz und Pepijn Lijnders sowie sein Dortmunder Ex-Spieler Sven Bender wurden vom DFB-Gremium als künftige Co-Trainer genehmigt.Klopp und Red Bull konnten sich einigenVorangegangen waren in den vergangenen Tagen intensive Verhandlungen, sowohl zwischen DFB und dem 59-Jährigen als auch mit Red Bull als Klopps bisherigem Arbeitgeber. Bei dem Getränkeunternehmen stand er noch bis 2029 als Head of Global Soccer unter Vertrag.Klopp hat einen Vertrag bis zur WM 2030 unterschrieben. Das nächste grosse Turnier ist die EM 2028. Bei der WM in diesem Sommer war die DFB-Elf bereits in der Zwischenrunde mit 3:4 im Elfmeterschiessen an Paraguay gescheitert und hatte das von Nagelsmann ausgerufene Ziel damit klar verfehlt.Klopp wird in der DFB-Historie zum 13. Cheftrainer der Nationalmannschaft. Seine Länderspiel-Premiere als Bundestrainer feiert er am 24. September in der Nations League beim Auswärtsspiel in Amsterdam gegen die Niederlande.Mertesacker wird Geschäftsführer SportDer DFB hat zudem noch eine weitere Top-Personalie geklärt. Per Mertesacker wird ab Januar 2027 Geschäftsführer Sport des Verbandes. Andreas Rettig, der in dieser Funktion zum Jahresende ausscheidet, wird Mertesacker den Angaben nach in den kommenden Monaten einarbeiten. Der frühere Profi wird offenbar einen langfristigen Vertrag erhalten.Mit der Verpflichtung Mertesackers setzt der DFB sein Vorhaben um, frühere Spitzenspieler in verantwortungsvoller Position einzubinden. Mertesacker hatte zuletzt als WM-Experte für das ZDF gearbeitet. Im Hauptjob war er bis zum Ende der abgelaufenen Saison Leiter der Jugendakademie des englischen Meisters FC Arsenal. Der 63 Jahre alte Rettig wollte seinen Vertrag – allerdings unabhängig vom frühen WM-Aus im Sechzehntelfinale – nicht verlängern.Mehr folgt.Passend zum Artikel