Ein Diskettenlaufwerk wie das 1541 war für den C64 früher praktisch unverzichtbar. Mit der Möglichkeit, Daten zu speichern sowie Spiele und Programme zu laden, konnte man den Heimcomputer erst richtig sinnvoll nutzen. Doch die empfindliche Technik ist in die Jahre gekommen. Und wer den Brotkasten heute verwendet, um ein wenig in Nostalgie zu schwelgen oder neue Ideen umzusetzen, sieht sich oft mit defekten Laufwerken und Floppys konfrontiert. Manchmal fehlt das passende Zubehör sogar ganz. Aber lohnt es sich in diesem Fall noch zu reparieren oder erneut Geld in alte Hardware zu investieren?

Das hat sich auch unser Redakteur Carsten Wartmann gefragt und verrät in der Make 4/26, wie sich Daten auch anders auf den Commodore laden lassen. Dafür verwendet er einen ESP32, eine SD-Karte und das Open-Source-Projekt Meatloaf. Dieses emuliert nicht nur ein Diskettenlaufwerk über den IEC-Bus, sondern verbindet den C64 auch per WLAN mit dem Internet. So lassen sich Disk-Images direkt per LOAD-Befehl aus dem Netz laden oder z. B. Chuck-Norris-Witze von einem Server abrufen. Und wer mag, kann sogar mit APIs wie der von OpenAI experimentieren.

Wie man die passende Hardware konfiguriert und seinen C64 mit Meatloaf internetfähig macht, beschreibt der Artikel im Heft Schritt für Schritt. Wir wünschen viel Spaß beim Nachbauen!