Bundeskanzler Merz stellt sein Kabinett neu auf: Linnemann wird Gesundheitsminister, Warken Chefin des KanzleramtsMerz will nach dem Rücktritt von Jens Spahn seine Regierung umbauen. Einige Wechsel sind nun bekannt. Weitere stellt Merz in Aussicht.24.07.2026, 09.18 Uhr2 LeseminutenAktualisiertDer Bundeskanzler Friedrich Merz und Carsten Linnemann, neuer Gesundheitsminister.Florian Gaertner / Imagolia. Bundeskanzler und CDU-Chef Friedrich Merz nutzt den Rücktritt von Jens Spahn als Unionsfraktionschef für eine Neuaufstellung der Regierung. Bereits am Mittwoch hatte Merz angekündigt, dass Thorsten Frei als Nachfolger von Spahn an die Fraktionsspitze wechseln wird. Nun hat Merz eine weitere Rochade in seinem Kabinett bekanntgegeben:Optimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.Die bisherige Gesundheitsministerin Nina Warken wird neue Chefin des Kanzleramts, als erste Frau überhauptNeuer Gesundheitsminister wird Carsten Linnemann, bisher CDU-GeneralsekretärDigital-Staatssekretär Philipp Amthor wechselt als Bund-Länder-Beauftragter ins KanzleramtMerz kündete an der Medienkonferenz an, es werde «weitere Veränderungen im Bundeskabinett» geben, die zu gegebener Zeit kommuniziert würden. Er wolle die Entscheidungen «ohne Zeitdruck und mit der gebotenen Sorgfalt» treffen, so Merz. Im Vorfeld zur Medienkonferenz hatten Medien übereinstimmend berichtet, dass Merz Verkehrsminister Patrick Schnieder durch den CDU-Politiker Fritz Güntzler ersetzen werde. Die Nachfolge von Carsten Linnemann liess Merz ebenfalls offen. Als neue CDU-Generalsekretärin wird Franziska Hoppermann, CDU-Bundesschatzmeisterin, gehandelt.Jens Spahn hatte am Samstag verkündet, sich vom Fraktionsvorsitz zurückzuziehen. Zuvor hatten er und sein Ehemann bekanntgegeben, dass sie mithilfe einer amerikanischen Leihmutter Eltern geworden seien. Spahn wurde daraufhin auch von Parteifreunden Doppelmoral vorgeworfen, da die Leihmutterschaft in Deutschland verboten ist. Die Christlichdemokraten sprechen sich besonders prominent für dieses Verbot aus, zuletzt am Parteitag der CDU im Februar. Auch Spahn persönlich hatte sich in der Vergangenheit für ein Verbot der Leihmutterschaft ausgesprochen.Mehr folgt.Passend zum Artikel
Friedrich Merz ordnet deutsche Regierung neu: Neue Minister und Postenwechsel
Merz will nach dem Rücktritt von Jens Spahn seine Regierung umbauen. Einige Wechsel sind nun bekannt. Weitere stellt Merz in Aussicht.










