Import von Teakholz verbietet sich politisch und gesetzgeberisch. Gemacht wird es trotzdem und Kontrollbehörden schauen weg, sagt Johannes Zahnen vom WWF.
Menschheitsbedrohende Gefahren: Myanmar hat die dritthöchste Entwaldungsrate der Welt
Joerg Boethling/imago
taz: Herr Zahnen, was ist das Problem mit dem Teakholz aus Myanmar, das für die Sanierung des Segelschulschiffes „Gorch Fock“ verwendet wurde?
Johannes Zahnen: Der Anteil an illegalem Exportholz ist dort sehr hoch. Der Holzhandel wird von den Militärs kontrolliert, der Holzexport vom Staat, in enger Verzahnung. Kritiker dieser Praxis müssen um ihr Leben fürchten. Die Korruption ist extrem. Die Tatsache, dass in Myanmar die Holzherkunft nicht bekannt gegeben wird, macht einen Import in die EU unmöglich, der konform mit der EU-Holzhandelsverordnung ist.







