PfadnavigationHomeRegionalesHamburgAsylbewerberleistungenBezahlkarte für Asylbewerber – So stark sinken die Kosten in HamburgStand: 12:29 UhrArchivbild: Ein Geflüchteter hält eine Debitcard in der HandQuelle: Philipp von Ditfurth/dpaDie Ausgaben für Asylbewerber sinken in Hamburg und Schleswig-Holstein. Ein Großteil deckt weiter den täglichen Bedarf der Menschen, doch auch die Kosten für Krankenbehandlungen bleiben hoch.Hamburg hat im vergangenen Jahr weniger Geld für Asylbewerber ausgegeben als 2024. Insgesamt seien in der Hansestadt für Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz 241,5 Millionen Euro aufgewendet worden, teilte das Statistikamt Nord mit. Das waren 14,5 Millionen Euro oder sechs Prozent weniger als 2024.Mehr als drei Viertel der Ausgaben (78 Prozent) wurden im vergangenen Jahr zur Deckung des täglichen Bedarfs wie Ernährung, Unterkunft, Heizung, Kleidung, Körperpflege sowie Gebrauchs- und Verbrauchsgüter ausgegeben. Mit der übrigen Summe von knapp 53 Millionen Euro seien Krankenbehandlungen bezahlt worden. Seit Anfang 2024 erhalten Asylbewerber in Hamburg Leistungen über eine Bezahlkarte.Lesen Sie auchIn Schleswig-Holstein betrugen die Ausgaben für Asylbewerber 2025 laut Statistikamt Nord 260,5 Millionen Euro – 20,8 Millionen Euro oder sieben Prozent weniger als 2024. Zur Deckung des täglichen Bedarfs wurden im nördlichsten Bundesland 185,4 Millionen Euro (71 Prozent der Ausgaben) ausgegeben. Die Kosten für die übrigen Leistungen – insbesondere zur Krankenbehandlung – beliefen sich in Schleswig-Holstein auf 75,1 Millionen Euro (29 Prozent der Gesamtaufwendungen).dpa/epd/jaw