Eine Privatschule in Barcelona hat ein Problem: Sie wurde von Gaudí erbaut und soll nun zu einer Museumsattraktion werden. Die Eltern fürchten Chaos.
Touristenmagnet Gaudí: Vom Aussichtspunkt Turo de la Rovira kann man die Sagrada Família in Barcelona gut sehen
Alejandro Garcia/epa
Vergleiche aus dem Fußball macht Oriol Segarra gern. „Wir wissen nicht, ob sie in der Champions League spielen wollen oder in der Dritten Liga“, sagt der Elternvereinsvorsitzende der Schule Col·legi de les Teresianes. Die katholische Privatschule in der Straße Ganduxer im Stadtteil Sant Gervasi-Galvany, einem der wohlhabendsten Viertel Barcelonas, gehört dem Orden Santa Teresa de Jesús und wurde 1888 bis 1890 von keinem Geringeren als dem wohl bekanntesten katalanisch-spanischen Architekten Antoni Gaudí gebaut.
Und genau hier beginnt das Problem mit der Champions League oder der dritten Liga. Die Schulleitung will jetzt 100 Jahre nach dem Tod Gaudís ein Museum im Gebäudekomplex aus der neogotischen Phase des Architekturstars von einer Privatfirma einrichten lassen. „Die Erfahrung der jüngsten Generation an Museumstechnik“, verspricht die künftige Betreiberfirma. 2028 soll die Eröffnung sein.






