In den USA kritisieren Politiker der Demokratischen Partei den Atomdeal mit Saudi-Arabien. Er würde ein Abkommen mit Iran noch mehr erschweren.
Der saudische Kronprinz und Machhaber Mohammed bin Salman trifft US-Energieminister Christ Wright in Riad im Mai 2025
Alex Brandon/ap/dpa
Das zivile Atomenergieabkommen zwischen den USA und Saudi-Arabien, das am Mittwoch Ortszeit in Washington unterzeichnet wurde und von dem viele Details nicht bekannt sind, bedarf noch der Zustimmung vom des US-Kongresses. Kritiker bezeichnen das Abkommen als gefährlich. Denn es würde Saudi-Arabien erlauben, Uran selbst anzureichern, was ein erster Schritt zur Entwicklung einer Atombombe sein könnte.
„Die Heuchelei von (US-Präsident Donald) Trump und (Außenminister Marc) Rubio wird nur noch von ihrer Rücksichtslosigkeit übertroffen. Sie lassen zu, dass Saudi-Arabien – ein kriegerischer und autoritärer Staat – Technologien für Atomwaffen entwickelt, während sie unter dem Vorwand, eine iranische Atombombe verhindern zu wollen, einen Krieg gegen Iran anzetteln. Dieses Abkommen würde uns alle weniger sicher machen. Wir müssen die Verbreitung von Atomwaffen stoppen“, sagte der Senator Ed Markey (Demokraten). Er ist Co-Vorsitzender der Arbeitsgruppe für Atomwaffen und Rüstungskontrolle im Kongress.










