Der Ölpreis war Anfang Juli noch auf rund 70 Dollar gefallen, seither legt er wieder deutlich zu. Vom Iran unterstützte Huthi-Milizen erklärten zudem, sie hätten zwei saudi-arabische Tanker im Roten Meer angegriffen; dies verschärft den Nahostkonflikt weiter und droht zu schwerwiegenderen Versorgungsunterbrechungen zu führen.USA greifen die zwölfte Nacht in Folge anIn der Nacht führte das US-Militär eine erneute Angriffswelle gegen Ziele in Iran durch. Die fünfstündige Angriffswelle sei um 22.30 US-Ostküstenzeit (6.00 Uhr Ortszeit in Iran) beendet worden, teilte das für die Region zuständige US-Kommando Centcom über die Plattform X mit. Zu den Zielen zählten demnach Raketen- und Drohnenlager, Anlagen zur Küstenüberwachung sowie die Flugabwehr des Landes. Die Angriffe sollten künftige Attacken auf Handelsschiffe und zivile Seeleute verhindern, hieß es. Es war die zwölfte Nacht in Folge, in der die USA die Islamische Republik angriffen.

Wegen des Streits um die für den weltweiten Handel mit Energieträgern wie Öl und Flüssigerdgas wichtige Straße von Hormus eskaliert der Iran-Krieg seit Anfang des Monats wieder. US-Medien berichten seit Tagen über Indizien für eine mögliche Ausweitung der US-Angriffe – etwa über die Verlegung weiterer Kampfflugzeuge in die Region.Noch liegt der Ölpreis aber ein gutes Stück unter dem Jahreshoch von rund 126 Dollar, das Ende April erreicht wurde. Damals hatte der Beginn des Iran-Krieges durch die USA und Israel den Preis stark nach oben getrieben.