Während Südeuropa unter extremer Hitze ächzt, zeigt sich das Wetter in Deutschland in dieser Woche von seiner gemäßigten Seite. Der Grund: eine nördliche Strömung, die vergleichsweise kühle Meeresluft heranführt.
Sommerliche Wärme gibt es vor allem im Süden, eine echte Hitzewelle ist nach derzeitigem Stand aber bis Monatsende nicht in Sicht. Wer sich Abkühlung gewünscht hat, kommt also auf seine Kosten. Zum Wochenende nimmt allerdings die Neigung zu Schauern und Gewittern wieder deutlich zu – im Osten drohen sogar Unwetter.
Warum die Hitze Deutschland ausspart
Deutschland liegt derzeit zwischen zwei Wettersystemen. Auf der einen Seite steht das weit nach Norden ausgedehnte Azorenhoch, auf der anderen mehrere Tiefdruckgebiete über Skandinavien und Osteuropa.
Aus dieser Konstellation entsteht eine nördliche Strömung. Mit ihr gelangt kühle Meeresluft nach Deutschland. Solange diese Lage bestehen bleibt, bleibt uns die große Hitze erspart.








