Der größte Leveraged Buyout der Finanzgeschichte macht Fortschritte, jedenfalls im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR). Hier darf Paramount Skydance (PSKY) seinen Mitbewerber Warner Bros. Discovery (WBD) kaufen. Das hat die als Wettbewerbsbehörde zuständige EU-Kommission am Dienstag bekanntgegeben. In den USA hingegen hat ein US-Bundesgericht am Montag die 110 Milliarden US-Dollar schwere Übernahme vorerst ausgesetzt.
Dort führen mehrere US-Bundesstaaten Klage gegen den Zusammenschluss Paramount Skydances mit Warner Bros Discovery. Die Kläger argumentieren, dass die Übernahme den Wettbewerb bei Film- und Fernsehangebot einschränken und somit Kinos, Kabelfernsehsendern und Verbrauchern in den USA erheblicher Schaden zugefügt würde.
Diese Bedenken teilt die EU-Kommission laut ihrer Mitteilung nur in einem Teilbereich, nämlich beim Vertrieb von Kinofilmen. Denn Paramount betreibt ein Joint Venture mit dem Konkurrenten NBC Universal. Das Joint Venture heißt United International Pictures (UIP) und vertreibt in 19 EWR-Ländern Filme beider Konzerne an Filmtheater. Würde UIP auch noch das Portfolio WBDs vertreiben, wäre das zu starke Konzentration von Marktmacht in einer Hand, fürchtet die Kommission.















