Italiens Verbandschef Giovanni Malagò hat das Interesse an und die Gespräche mit Startrainer Pep Guardiola für eine Nachfolge von Gennaro Gattuso bekräftigt. Eine mögliche Verpflichtung des 55 Jahre alten Spaniers als Nationaltrainer könnte allerdings bedeuten, dass der Verband budgettechnisch eine große Ausnahme machen müsste – dazu aber offenbar bereit ist.
»Das ist noch nicht sicher, aber ich glaube, es war richtig und wichtig, den Dialog zu eröffnen und ihn aufrechtzuerhalten«, sagte Malagò in einem italienischen Fußball-Podcast.WM in Guardiolas HeimatBereits am Montag hatte Sky berichtet, dass Verantwortliche um den ehemaligen Profi Paolo Maldini für mehrere Tage in Barcelona gewesen seien, um Guardiola von einem Engagement als Cheftrainer beim tief gefallenen viermaligen Weltmeister zu überzeugen.
Guardiola hat als Trainer dreimal die Champions League gewonnen, in Spanien, Deutschland und England holte er insgesamt zwölf nationale Meisterschaften. In allen Wettbewerben kommt er auf 39 Titel.
Geld ist ein Problem, aber kein Hindernis»Es gibt auch finanzielle und budgetäre Aspekte. Kurz- bis mittelfristig zu sagen, wir müssten den Gürtel enger schnallen, ist noch untertrieben. Es wären jedoch Ausnahmen denkbar, die möglicherweise den derzeit so dominanten Namen betreffen«, sagte Malagò zu einem möglichen Engagement von Guardiola.










