Es ist ein bitterer Moment an der Zapfsäule: Die Spritpreise haben in Deutschland die Zwei-Euro-Marke wieder klar überschritten. Am Morgen des 22. Juli 2026 kostete Super im bundesweiten Durchschnitt rund 2,17 Euro, E10 lag bei 2,12 Euro und Diesel bei 2,14 Euro je Liter.

Für Familien wie die von Julia Fetter ist jede Tankfüllung eine spürbare Last – Arzttermine, eine anstehende Kur, dazwischen der ständige Griff zur Zapfsäule. Auch Familienvater Kim Kajum kennt das Problem: Sein Sommerurlaub mit dem Auto fällt in diesem Jahr auch wegen der Preise aus. Über beide Fälle berichtete die Tagesschau.

Aber warum ist Sprit gerade so teuer? Und wann lässt sich beim Tanken am meisten sparen? Ein Überblick.

Warum die Spritpreise nach dem Tankrabatt so stark gestiegen sind

Hauptgrund für den Preissprung ist das Ende des sogenannten Tankrabatts. Der Bund hatte die Energiesteuer vom 1. Mai bis 30. Juni 2026 um 14,04 Cent je Liter gesenkt. Einschließlich Mehrwertsteuer ergab das eine Entlastung von bis zu rund 17 Cent pro Liter.